Die meisten Unternehmen, die zu uns kommen, haben schon Software. Sie passt nur nicht mehr: Die Standardlösung zwingt zu Umwegen, eine gewachsene Excel-Liste ist unübersichtlich geworden, oder die Access-Datenbank eines ehemaligen Kollegen versteht niemand mehr. Hier erklären wir, wann sich individuelle Software lohnt und wie ein Projekt mit uns abläuft.
Wann sich individuelle Software lohnt
Standardsoftware ist die richtige Wahl, wenn Ihre Abläufe denen vieler anderer Unternehmen gleichen: Buchhaltung, E-Mail, Textverarbeitung. Dort wäre eine Eigenentwicklung teuer und ohne Vorteil.
Individuelle Software lohnt sich, wenn Ihre Abläufe das sind, was Sie von anderen unterscheidet, oder wenn Sie heute mehrere Programme mit Excel-Listen und Kopieren von Hand verbinden. Sie bildet genau Ihre Prozesse ab, lässt sich an vorhandene Systeme anbinden und kommt ohne laufende Lizenzgebühren pro Nutzer aus.
Oft ist die Antwort ein Mittelweg: eine Standardlösung als Basis, ergänzt um eigene Module oder Schnittstellen. Das prüfen wir im Erstgespräch, bevor über eine Neuentwicklung gesprochen wird.
Sie brauchen kein fertiges Lastenheft
Viele zögern, weil sie glauben, erst ein vollständiges Konzept liefern zu müssen. Das ist nicht nötig. Es reicht, wenn Sie beschreiben können, was heute nicht gut funktioniert und was sich ändern soll.
Die Anforderungen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen und den Menschen, die später mit der Software arbeiten. Ein klickbarer Prototyp zeigt früh, ob die Lösung in die richtige Richtung geht, bevor viel Geld in die Entwicklung fließt.
Wovon Kosten und Dauer abhängen
Die Spanne ist groß: Ein Excel-Makro oder eine kleine Erweiterung kann wenige hundert Euro kosten, eine Fachanwendung für ein ganzes Unternehmen mehrere hunderttausend. Entscheidend sind der Umfang der Abläufe, die Zahl der Schnittstellen zu anderen Systemen, Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz sowie die Frage, ob bestehende Daten übernommen werden müssen.
Wichtig: Wir entwickeln agil in kurzen Abschnitten mit regelmäßigen Abstimmungen. So sehen Sie früh Ergebnisse, können Prioritäten verschieben und entscheiden selbst, was zuerst live geht und was warten kann.
Was nach dem Go-live passiert
Software braucht Pflege: Betriebssysteme und Browser ändern sich, Sicherheitslücken in Bibliotheken werden bekannt, und neue Anforderungen kommen dazu. Deshalb bieten wir Wartung, Support und Weiterentwicklung aus einer Hand an, auf Wunsch inklusive Hosting.
Auch Software, die jemand anderes entwickelt hat, übernehmen wir, wenn technischer Zustand und Dokumentation das zulassen. Nach einer Analyse von Quellcode und Technik wissen Sie, woran Sie sind.





